In meinen Augen ist es so ziemlich der größte und
wichtigste Entwicklungsschritt, den sie bisher durchlaufen hat. Klar, selbst
sitzen können, Brei essen, sich herumdrehen, etc. – das ist alles wahnsinnig
toll. Aber nichts von alledem erweitert ihren bisher arg beschränkten Horizont
so sehr, wie das Krabbeln. Und das stellt sie seitdem jeden Tag unter Beweis.
Anfangs war es ein zögerliches Krabbeln vom Spielteppich runter hin zum Tisch.
Mittlerweile kommt sie alleine aus ihrem Zimmer ins Wohnzimmer gekrabbelt.
Gerne werden auch wir, also Mama und Papa, verfolgt. Denn endlich muss sie
nicht mehr alleine bleiben, wenn wir mal in die Küche oder einen anderen Raum
gehen.
Der Blog für Papas und solche, die es einmal werden wollen. Hier findet ihr Tipps, Tricks, Erfahrungen, Gedanken und Meinungen rund um das wohl spannendste Abenteuer der Welt: Papa sein!
Freitag, 16. September 2016
Das Wettrüsten beginnt
Es ist so weit. Der Nachwuchs rüstet auf. Und sagt der
Abhängigkeit von ihren Eltern zumindest in Teilen den Kampf an. Ziemlich genau
8 Monate nach ihrem ersten Auftritt auf dieser Welt hat unsere Tochter
entdeckt, dass und vor allem wie man krabbelt. Hat sie ihren Bewegungsdrang in
den letzten Tagen und Wochen noch vor allem durch Rumkugeln (nein, nicht die
zum Essen) ausgelegt, ist sie jetzt tatsächlich auf allen Vieren unterwegs.
Sonntag, 11. September 2016
Daddy allein zu Haus
Viele Familien mit Kindern leben wahrscheinlich nach folgendem Muster: Mutter ist zu Hause, Kind ist zu Hause, Vater geht arbeiten. Mutter passt auf das Kind auf, Kind beschäftigt Mutter. Vater kommt nach Hause und genießt die kurze Zeit nach Feierabend, bis das Kind ins Bett muss.
Dadurch bleibt, was völlig logisch ist, quantitativ ein Großteil der Erziehung an der Mutter hängen. Einige Väter lassen sich dadurch - ob bewusst oder unbewusst - in eine Rolle drängen, in der sie insgesamt gesehen einfach nicht so nah im Kind dran sind, wie die Mutter.
So konnte ich in den letzten Jahren immer mal wieder beobachten, wie Väter der alleinigen Kinderbetreuung manchmal recht hilflos gegenüberstehen. Plötzlich ist da kein Mutterinstinkt mehr in der Nähe, der direkt über die Befindlichkeiten des (Klein-)Kindes informiert. Plötzlich kann der Nachwuchs bei flehentlichen Mama-Rufen auch nicht mehr zur Mama auf den Arm. Denn Mama ist nicht da. Sie ist wahlweise arbeiten, shoppen, feiern, Sport machen, Termine erledigen, Freundinnen treffen, etc. Oder sie will einfach mal ein paar Stunden für sich. Also muss Daddy sehen, wie es weiter geht.
Freitag, 2. September 2016
Versprochen ist versprochen...
...und wird normalerweise nicht gebrochen. Außer manchmal. Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich meinen Lesern, Fans und Freunden versprochen, dass ich diesen Blog wieder zum Leben erwecke.
Tja, was soll ich sagen. Dieses Versprechen war, sagen wir mal, falsch. Aber keine Lüge, denn ich habe es selbst geglaubt.
Warum?
Ganz einfach. Ich hatte vor einigen Wochen eine plötzliche Anwandlung von Schreiblust und gedacht, das hält sich. Hat sich aber nicht gehalten. Was auch direkt mit dem Inhalt meines Blogs zusammenhängt, nämlich meinem Leben als Papa einer kleinen Tochter. Nach der Arbeit freue ich mich erstmal auf meine Familie und häufig unternehmen wir danach noch etwas. Sei es eine kleine Fahrradtour, Gartenarbeit oder sonst irgendwelche schönen Dinge. Auch die Wochenenden werden, gerade jetzt im Sommer, häufig anderweitig genutzt.
Tja, was soll ich sagen. Dieses Versprechen war, sagen wir mal, falsch. Aber keine Lüge, denn ich habe es selbst geglaubt.
Warum?
Ganz einfach. Ich hatte vor einigen Wochen eine plötzliche Anwandlung von Schreiblust und gedacht, das hält sich. Hat sich aber nicht gehalten. Was auch direkt mit dem Inhalt meines Blogs zusammenhängt, nämlich meinem Leben als Papa einer kleinen Tochter. Nach der Arbeit freue ich mich erstmal auf meine Familie und häufig unternehmen wir danach noch etwas. Sei es eine kleine Fahrradtour, Gartenarbeit oder sonst irgendwelche schönen Dinge. Auch die Wochenenden werden, gerade jetzt im Sommer, häufig anderweitig genutzt.
Sonntag, 22. Mai 2016
Was bisher geschah...
Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass ich zuletzt etwas auf meinem Blog geschrieben habe. Das lag weniger daran, dass ich keine Zeit hatte - unsere Tochter ist extrem pflegeleicht, so dass ich schon zwischendurch etwas Zeit hätte erübrigen können -, sondern viel mehr daran, dass ich irgendwie keine große Lust hatte. Dazu waren und sind die letzten Wochen und Monate einfach zu spannend und interessant gewesen.
Nun ist die Lust wieder da und ich freue mich darauf meine Erfahrungen, Erlebnisse, mein Wissen und meine Meinung mit allen Interessierten zu teilen. Das ganze soll, getreu dem Blog-Titel, natürlich hauptsächlich auf uns Papas zugeschnitten sein, aber auch jeder andere Leser ist natürlich mehr als herzlich eingeladen, sich auf meinem Blog auf dem Laufenden zu halten.
Ganz in Serienmanier möchte ich kurz die letzten Wochen und Monate Revue passieren lassen und euch auf den neusten Stand bringen.
Über die ersten Tage und Wochen zu Hause habe ja bereits etwas in meinem letzten Eintrag von Anfang März geschrieben. Und danach ging es eigentlich ziemlich entspannt weiter.
Nun ist die Lust wieder da und ich freue mich darauf meine Erfahrungen, Erlebnisse, mein Wissen und meine Meinung mit allen Interessierten zu teilen. Das ganze soll, getreu dem Blog-Titel, natürlich hauptsächlich auf uns Papas zugeschnitten sein, aber auch jeder andere Leser ist natürlich mehr als herzlich eingeladen, sich auf meinem Blog auf dem Laufenden zu halten.
Ganz in Serienmanier möchte ich kurz die letzten Wochen und Monate Revue passieren lassen und euch auf den neusten Stand bringen.
Über die ersten Tage und Wochen zu Hause habe ja bereits etwas in meinem letzten Eintrag von Anfang März geschrieben. Und danach ging es eigentlich ziemlich entspannt weiter.
Freitag, 4. März 2016
Zuhause angekommen
Die heutige Blog-Überschrift kann man wörtlich nehmen. Wir sind angekommen. Erstens in unserer neuen Wohnung, die wir ja auch erst wenige Wochen vor der Geburt bezogen haben, zweitens in einer neuen (alten) Stadt und drittens im neuen Familienleben zu dritt.
Mittlerweile ist unsere Tochter schon über 7 Wochen alt, wovon sie immerhin schon 6 Wochen zu Hause verbracht hat. Und diese Zeit war bis jetzt richtig toll. Ich fang mal vorne an.
Die Ankunft zu Hause
Die war irgendwie komisch. Nicht negativ komisch. Sondern einfach so komisch. Immerhin hat unsere Tochter zum ersten Mal ihr Zuhause betreten, die Wohnung, in der sie sich in den nächsten Wochen, Monaten und vielleicht Jahren mächtig entwickeln wird. Vielleicht macht sie hier auch die ersten selbstständigen Schritte in ihrem Leben.
Zu Hause angekommen wussten wir erstmal nicht so recht, was wir machen sollten. Da standen wir, noch mit Maxi-Cosi in der Hand und sollten nun unser Familienleben zu dritt so richtig beginnen. Meine Frau hat erstmal einen gepflegten Mittagschlaf gemacht, und so konnte ich ca. 1 h komplett alleine mit meiner Tochter verbringen. Viel passiert ist in dieser Stunde nicht, da sie eigentlich nur geschlafen hat. Aber immerhin auf mir. Und das ist ein tolles Gefühl. Ich muss sie nie wieder hergeben. Sie wird für immer meine kleine Tochter bleiben, auch wenn das Kuscheln und Knuddeln natürlich irgendwann aufhört.
Mittlerweile ist unsere Tochter schon über 7 Wochen alt, wovon sie immerhin schon 6 Wochen zu Hause verbracht hat. Und diese Zeit war bis jetzt richtig toll. Ich fang mal vorne an.
Die Ankunft zu Hause
Die war irgendwie komisch. Nicht negativ komisch. Sondern einfach so komisch. Immerhin hat unsere Tochter zum ersten Mal ihr Zuhause betreten, die Wohnung, in der sie sich in den nächsten Wochen, Monaten und vielleicht Jahren mächtig entwickeln wird. Vielleicht macht sie hier auch die ersten selbstständigen Schritte in ihrem Leben.
Zu Hause angekommen wussten wir erstmal nicht so recht, was wir machen sollten. Da standen wir, noch mit Maxi-Cosi in der Hand und sollten nun unser Familienleben zu dritt so richtig beginnen. Meine Frau hat erstmal einen gepflegten Mittagschlaf gemacht, und so konnte ich ca. 1 h komplett alleine mit meiner Tochter verbringen. Viel passiert ist in dieser Stunde nicht, da sie eigentlich nur geschlafen hat. Aber immerhin auf mir. Und das ist ein tolles Gefühl. Ich muss sie nie wieder hergeben. Sie wird für immer meine kleine Tochter bleiben, auch wenn das Kuscheln und Knuddeln natürlich irgendwann aufhört.
Mittwoch, 17. Februar 2016
Ohne Papierkrieg geht's nicht
Wie im letzten Beitrag versprochen verlier ich heute ein paar Worte über den unausweichlichen Krieg mit dem Papierkram. Und im besten Fall sorge ich dafür, dass manch ein zukünftiger Papa mithilfe meiner Erfahrungen leichter durch den Bürokratie-Dschungel gelangt.
Die Dinge, die bereits in der Schwangerschaft passieren, lasse ich bewusst außen vor, da sie meist nur die Mutter betreffen: Mutterschutz, etc. Männer können dabei natürlich trotzdem unterstützend tätig werden.
Mir geht es konkret um alles, was ab der Geburt des Kindes passiert. Und dazu fange ich mit dem wichtigsten an, nämlich der standesamtlichen Anmeldung.
Die Dinge, die bereits in der Schwangerschaft passieren, lasse ich bewusst außen vor, da sie meist nur die Mutter betreffen: Mutterschutz, etc. Männer können dabei natürlich trotzdem unterstützend tätig werden.
Mir geht es konkret um alles, was ab der Geburt des Kindes passiert. Und dazu fange ich mit dem wichtigsten an, nämlich der standesamtlichen Anmeldung.
Sonntag, 14. Februar 2016
Die ersten Familientage
Leider ist der letzte Blogeintrag schon wieder ein bißchen länger her. Aber irgendwie fehlt gerade die Zeit dafür. Neuer Job, neues Kind, neue Situation :-) Aber heute nehme ich mir mal wieder ein bißchen Zeit.
Über die Geburt habt ihr im letzten Eintrag ja schon allerhand erfahren, heute möchte ich ein paar Worte über die ersten Tage als Papa verlieren. Und die sind spannend. Und wie.
Fangen wir mal mit dem Morgen danach an. Am Morgen nach der Geburt unserer kleinen Tochter. Meine Nacht war eher kurz. Ca. halb vier lag ich im Bett und die Netto-Schlafenszeit dürfte irgendwo bei knapp 2 Stunden gelegen haben. Denn in Gedanken war ich immer noch und schon wieder bei meiner kleinen Familie im Krankenhaus. Da bin ich auch am nächsten Morgen direkt wieder hin - und prompt geblitzt worden.
Da man meiner Frau nahegelegt hat, sich wegen des zurückliegenden Kaiserschnitts noch nicht allzu weit vom Zimmer wegzubewegen war es auch meine Aufgabe die Kleine das erste Mal zu wickeln.
Zwar hab ich das in meiner Ausbildung einige Male gemacht, aber das war 1. über 10 Jahre her und 2. nicht bei meiner eigenen Tochter. Von daher war ich schon ein wenig nervös. Nicht weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen, sondern weil ich MEINE Tochter wickeln würde. Und es war toll. Und das Wissen, dass dies ab jetzt, zumindest für die nächsten Monate und Jahre, dazu gehören wird, war auch irgendwie komisch.
Über die Geburt habt ihr im letzten Eintrag ja schon allerhand erfahren, heute möchte ich ein paar Worte über die ersten Tage als Papa verlieren. Und die sind spannend. Und wie.
Fangen wir mal mit dem Morgen danach an. Am Morgen nach der Geburt unserer kleinen Tochter. Meine Nacht war eher kurz. Ca. halb vier lag ich im Bett und die Netto-Schlafenszeit dürfte irgendwo bei knapp 2 Stunden gelegen haben. Denn in Gedanken war ich immer noch und schon wieder bei meiner kleinen Familie im Krankenhaus. Da bin ich auch am nächsten Morgen direkt wieder hin - und prompt geblitzt worden.
Da man meiner Frau nahegelegt hat, sich wegen des zurückliegenden Kaiserschnitts noch nicht allzu weit vom Zimmer wegzubewegen war es auch meine Aufgabe die Kleine das erste Mal zu wickeln.
Zwar hab ich das in meiner Ausbildung einige Male gemacht, aber das war 1. über 10 Jahre her und 2. nicht bei meiner eigenen Tochter. Von daher war ich schon ein wenig nervös. Nicht weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen, sondern weil ich MEINE Tochter wickeln würde. Und es war toll. Und das Wissen, dass dies ab jetzt, zumindest für die nächsten Monate und Jahre, dazu gehören wird, war auch irgendwie komisch.
Samstag, 23. Januar 2016
Ich bin Papa!
Die Überschrift spricht eigentlich für sich. Aber eigentlich gibt es gar nicht genug Worte, um dieses Glück zu beschreiben.
Seit dem 14.01.2015 um 22:28 Uhr bin ich Papa einer kleinen, süßen, gesunden, wundervollen, herzerwärmenden, lieben, tollen, spitzenmäßigen, prima, abgefahrenen, zuckersüßen, überwältigenden, putzigen Tochter. Und wenn mir in meiner Aufregung gerade noch mehr passende Beschreibungen einfallen würden, würde ich sie euch auch wissen lassen. Aber im Moment kann ich mein eigenes Glück noch kaum fassen.
Ich bin Papa
Diese Tatsache treibt mir nicht nur ein Dauergrinsen auf's Gesicht, sondern sorgt zugleich dafür, dass ich mich ganz objektiv für den glücklichsten, stolzesten, freudigsten Mann der Welt halte. Ab jetzt trage ich nicht nur für meine Frau und mich Verantwortung, sondern auch für unsere kleine Tochter. Und die ist, zumindest in den nächsten Jahren, auf unsere bedingungslose Liebe und Hilfe angewiesen. Und ich bin bereit ihr diese von ganzem Herzen zu geben.
Seit dem 14.01.2015 um 22:28 Uhr bin ich Papa einer kleinen, süßen, gesunden, wundervollen, herzerwärmenden, lieben, tollen, spitzenmäßigen, prima, abgefahrenen, zuckersüßen, überwältigenden, putzigen Tochter. Und wenn mir in meiner Aufregung gerade noch mehr passende Beschreibungen einfallen würden, würde ich sie euch auch wissen lassen. Aber im Moment kann ich mein eigenes Glück noch kaum fassen.
Ich bin Papa
Diese Tatsache treibt mir nicht nur ein Dauergrinsen auf's Gesicht, sondern sorgt zugleich dafür, dass ich mich ganz objektiv für den glücklichsten, stolzesten, freudigsten Mann der Welt halte. Ab jetzt trage ich nicht nur für meine Frau und mich Verantwortung, sondern auch für unsere kleine Tochter. Und die ist, zumindest in den nächsten Jahren, auf unsere bedingungslose Liebe und Hilfe angewiesen. Und ich bin bereit ihr diese von ganzem Herzen zu geben.
Dienstag, 5. Januar 2016
Das war der Entbindungstermin
Und der verlief für meine Frau, das Kind und mich relativ ereignisarm. Und unspektakulär. Irgendwie habe ich erwartet, dass der Tag für uns aufregender wird. Und sei es nur, weil es der Tag ist, an dem unser Kind auf die Welt kommen sollte. Ein errechneter Termin, der eh so gut wie eingehalten wird - sieht man mal von Wunschkaiserschnittsentbindungen ab.
Ich musste das erste mal seit vier Wochen wieder arbeiten und hab schon fast damit gerechnet, dass meine Tochter ausgerechnet dann zu Welt kommt. Immerhin war am 04. Januar 2016 der errechnete Geburtstermin unserer kleinen Maus. Wie aber fast alle Neugeborenen hat auch sie diesen Termin fein ignoriert und lässt sich weiter Zeit. Der Bauch wächst gefühlt ins Unendliche, was vor allem meine Frau langsam aber sicher zunehmend beeinträchtigt.
Laut Arzt ist aber alles im grünen Bereich und wir haben quasi keine andere Wahl, als "aggressiv zuzuwarten", wie manch ein Mediziner es ausdrücken würde. Ist aber auch nicht schlimm, da wir immerhin die Gewissheit haben, dass unsere Tochter innerhalb der nächsten 11 Tage auf jeden Fall geboren wird - ob sie will oder nicht.
Für mich ist dieser Termin, vor allem im Nachhinein, lediglich ein grober Anhaltspunkt. An diesem Termin sind 40 Wochen vorbei und das Kind damit eigentlich "reif". Konkret passiert an diesem Tag meist gar nichts.
Tipp für Papas:
Lasst euch von diesem Termin nicht verrückt machen. Lohnt sich nicht. Es ist nur ein Tag. Die Wahrscheinlichkeit liegt deutlich höher, dass euer Nachwuchs vorher oder nachher zur Welt kommt.
Ich musste das erste mal seit vier Wochen wieder arbeiten und hab schon fast damit gerechnet, dass meine Tochter ausgerechnet dann zu Welt kommt. Immerhin war am 04. Januar 2016 der errechnete Geburtstermin unserer kleinen Maus. Wie aber fast alle Neugeborenen hat auch sie diesen Termin fein ignoriert und lässt sich weiter Zeit. Der Bauch wächst gefühlt ins Unendliche, was vor allem meine Frau langsam aber sicher zunehmend beeinträchtigt.
Laut Arzt ist aber alles im grünen Bereich und wir haben quasi keine andere Wahl, als "aggressiv zuzuwarten", wie manch ein Mediziner es ausdrücken würde. Ist aber auch nicht schlimm, da wir immerhin die Gewissheit haben, dass unsere Tochter innerhalb der nächsten 11 Tage auf jeden Fall geboren wird - ob sie will oder nicht.
Für mich ist dieser Termin, vor allem im Nachhinein, lediglich ein grober Anhaltspunkt. An diesem Termin sind 40 Wochen vorbei und das Kind damit eigentlich "reif". Konkret passiert an diesem Tag meist gar nichts.
Tipp für Papas:
Lasst euch von diesem Termin nicht verrückt machen. Lohnt sich nicht. Es ist nur ein Tag. Die Wahrscheinlichkeit liegt deutlich höher, dass euer Nachwuchs vorher oder nachher zur Welt kommt.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Rückblende: So habe ich die Schwangerschaft erlebt
236 Tage ist es nun her, dass ich erfahren habe, dass ich Vater werde. Dass ich ein Kind bekomme, das meine Gene besitzt. Ein Kind, für das ich ab jetzt mein ganzes Leben Verantwortung tragen werde. Rückblickend betrachtet ist in diesen 236 Tagen viel passiert.
Am Anfang war der Test
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich Anfang Mai von der Arbeit (ein Spätdienst war's) kam und meine Frau mir erzählt hat, dass der Schwangerschaftstest positiv war. Trotz riesiger Freude war da mal kurz Stille. Ein paar Sekunden Zeit, um diese Aussage zu realisieren. Und dann weiter riesige Freude.
Zwei Tage später, einen Tag vor unserer kirchlichen Hochzeit, dann die ärztliche Bestätigung: "Ich sehe eine Fruchthöhle". Kein "Herzlichen Glückwunsch, sie bekommen ein Kind". Nein, ein nüchternes "Ich sehe eine Fruchthöhle". Der Nachsatz war dann schon etwas aufschlussreicher: "Heute 5+4". Da war für mich klar, dass da was im Anmarsch ist. Und zwar ein Kind. In der 5. Schwangerschaftswoche.
Der Heimweg vom Frauenarzt war erneut von riesiger Freude aber gleichzeitig auch von viel Unfassbarkeit geprägt. Es ist wahr: wir bekommen ein Kind! Wie? Wir bekommen ein Kind? Wir? Tatsächlich? Da wächst jetzt was im Bauch heran, was in ca. 8 Monaten das Licht der Welt erblicken wird?
Sehen und fühlen konnte man zu dem Zeitpunkt noch nicht allzu viel. Viel Zeit für Gedanken an die Schwangerschaft hatten wir wegen unserer Hochzeitsfeier am nächsten Tag nicht. Erst eine Woche später, in den Flitterwochen, haben wir begonnen, alles so richtig zu realisieren. Es ist wahr: wir bekommen ein Kind! Ja, wir bekommen ein Kind! Wir! Tatsächlich! Da wächst jetzt was im Bauch heran, was in ca. 8 Monaten das Licht der Welt erblicken wird!
Die nächsten Wochen sind nur so dahin gekrochen, zumindest war das zu dieser Zeit mein Gefühl. Im Nachhinein ist die ganze Schwangerschaft nur so an uns vorbeigeflogen. Trotzdem, damals kam die Zeit irgendwie gar nicht aus'm Quark.
Ein dicker Bauch kann Glücksgefühle auslösen!
Ab Anfang August ist dann auch der Mama-Bauch gewachsen und man hat endlich was "greifbares", auch als Mann. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten wir sowohl Mädchen- als auch Jungenname schon ausgesucht und mussten nur noch auf die Bekanntgabe des Geschlechts warten. Das ist dann im September auch endlich passiert und war rückblickend neben der Schwangerschaft an sich der schönste Moment. Ich habe erfahren, dass ich Papa einer kleinen Tochter werde. Ich bekomme ein kleines Mädchen, welches ich für immer bedingungslos lieben werde. Sie wird mal meine älteste Tochter und eine tolle große Schwester.
Ab diesem Zeitpunkt haben wir sie dann natürlich schon mit ihrem zukünftigen Namen angesprochen und tun dies auch jetzt. (Vorsicht: Man neigt dazu auch vor anderen Leuten den Namen des Kindes zu sagen, weil man es zu Hause schon gewohnt ist).
Die Kleine gehört dazu
Ab diesem Zeitpunkt gewöhnt man sich zunehmend an die Schwangerschaft. Der Bauch bekommt ungewohnt viel Aufmerksamkeit, jede spürbare Kindsbewegung verleitet mich zu Freudensprüngen. Das morgendliche, mittägliche und abendliche Kuscheln mit dem Babybauch gehört einfach dazu. Um so schwerer fällt es mir aber jetzt mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass unsere Tochter in wenigen Tagen geboren wird und sie dann nicht mehr in Mamas Bauch vor sich hin brütet. Sie ist dann da, zum Anfassen, muss rundherum versorgt werden und ist quasi vollkommen davon abhängig, dass wir uns gut um sie kümmern. Ich freue mich zwar riesig darauf, weiß aber gleichzeitig nicht, wie unser Leben mit Kind aussehen wird.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir allerdings, dass wir das meistern werden. I'm sure!
Am Anfang war der Test
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich Anfang Mai von der Arbeit (ein Spätdienst war's) kam und meine Frau mir erzählt hat, dass der Schwangerschaftstest positiv war. Trotz riesiger Freude war da mal kurz Stille. Ein paar Sekunden Zeit, um diese Aussage zu realisieren. Und dann weiter riesige Freude.
Zwei Tage später, einen Tag vor unserer kirchlichen Hochzeit, dann die ärztliche Bestätigung: "Ich sehe eine Fruchthöhle". Kein "Herzlichen Glückwunsch, sie bekommen ein Kind". Nein, ein nüchternes "Ich sehe eine Fruchthöhle". Der Nachsatz war dann schon etwas aufschlussreicher: "Heute 5+4". Da war für mich klar, dass da was im Anmarsch ist. Und zwar ein Kind. In der 5. Schwangerschaftswoche.
Der Heimweg vom Frauenarzt war erneut von riesiger Freude aber gleichzeitig auch von viel Unfassbarkeit geprägt. Es ist wahr: wir bekommen ein Kind! Wie? Wir bekommen ein Kind? Wir? Tatsächlich? Da wächst jetzt was im Bauch heran, was in ca. 8 Monaten das Licht der Welt erblicken wird?
Sehen und fühlen konnte man zu dem Zeitpunkt noch nicht allzu viel. Viel Zeit für Gedanken an die Schwangerschaft hatten wir wegen unserer Hochzeitsfeier am nächsten Tag nicht. Erst eine Woche später, in den Flitterwochen, haben wir begonnen, alles so richtig zu realisieren. Es ist wahr: wir bekommen ein Kind! Ja, wir bekommen ein Kind! Wir! Tatsächlich! Da wächst jetzt was im Bauch heran, was in ca. 8 Monaten das Licht der Welt erblicken wird!
Die nächsten Wochen sind nur so dahin gekrochen, zumindest war das zu dieser Zeit mein Gefühl. Im Nachhinein ist die ganze Schwangerschaft nur so an uns vorbeigeflogen. Trotzdem, damals kam die Zeit irgendwie gar nicht aus'm Quark.
Ein dicker Bauch kann Glücksgefühle auslösen!
Ab Anfang August ist dann auch der Mama-Bauch gewachsen und man hat endlich was "greifbares", auch als Mann. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten wir sowohl Mädchen- als auch Jungenname schon ausgesucht und mussten nur noch auf die Bekanntgabe des Geschlechts warten. Das ist dann im September auch endlich passiert und war rückblickend neben der Schwangerschaft an sich der schönste Moment. Ich habe erfahren, dass ich Papa einer kleinen Tochter werde. Ich bekomme ein kleines Mädchen, welches ich für immer bedingungslos lieben werde. Sie wird mal meine älteste Tochter und eine tolle große Schwester.
Ab diesem Zeitpunkt haben wir sie dann natürlich schon mit ihrem zukünftigen Namen angesprochen und tun dies auch jetzt. (Vorsicht: Man neigt dazu auch vor anderen Leuten den Namen des Kindes zu sagen, weil man es zu Hause schon gewohnt ist).
Die Kleine gehört dazu
Ab diesem Zeitpunkt gewöhnt man sich zunehmend an die Schwangerschaft. Der Bauch bekommt ungewohnt viel Aufmerksamkeit, jede spürbare Kindsbewegung verleitet mich zu Freudensprüngen. Das morgendliche, mittägliche und abendliche Kuscheln mit dem Babybauch gehört einfach dazu. Um so schwerer fällt es mir aber jetzt mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass unsere Tochter in wenigen Tagen geboren wird und sie dann nicht mehr in Mamas Bauch vor sich hin brütet. Sie ist dann da, zum Anfassen, muss rundherum versorgt werden und ist quasi vollkommen davon abhängig, dass wir uns gut um sie kümmern. Ich freue mich zwar riesig darauf, weiß aber gleichzeitig nicht, wie unser Leben mit Kind aussehen wird.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir allerdings, dass wir das meistern werden. I'm sure!
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Baustelle Kinderzimmer: #2
Wie Ihr hier lesen konntet, hat das Fenster schon eine Verschönerung erhalten. Als nächstes haben wir uns an die zu Beginn doch sehr kahlen Wände gewagt. Mit dem Fensterbild haben wir schon gute Erfahrungen gesammelt, zumindest bis jetzt.
Für die Wand haben wir uns daher was Ähnliches ausgesucht. Und zwar das Wandtattoo mit der präzisen Bezeichnung "Jungle Waldtier Affe, Eichhörnchen und Eule Schaukel Spiel auf bunten blättern Baum Wandtattoo Wandaufkleber für Kinder Kinderspielzimmer". Zu finden ist das Produkt hier: Amazon
Das Produkt kam auf vier aufgerollten Rechtecken per Post und ist erstmal in einem Karton gelandet - es wurde immerhin schon vor einigen Wochen gekauft.
Letzte Woche, nachdem das Kinderzimmer wieder frei von Umzugskartons war, konnten wir dann auch endlich damit loslegen. Vor allem meine Frau konnte es kaum abwarten, endlich Farbe und Leben ins Kinderzimmer zu bringen. Und selbst ich Dekorationslegastheniker muss zugeben, dass ein bißchen Farbe einem ansonsten ziemlich leeren Zimmer recht gut tut.
Für die Wand haben wir uns daher was Ähnliches ausgesucht. Und zwar das Wandtattoo mit der präzisen Bezeichnung "Jungle Waldtier Affe, Eichhörnchen und Eule Schaukel Spiel auf bunten blättern Baum Wandtattoo Wandaufkleber für Kinder Kinderspielzimmer". Zu finden ist das Produkt hier: Amazon
Das Produkt kam auf vier aufgerollten Rechtecken per Post und ist erstmal in einem Karton gelandet - es wurde immerhin schon vor einigen Wochen gekauft.
Letzte Woche, nachdem das Kinderzimmer wieder frei von Umzugskartons war, konnten wir dann auch endlich damit loslegen. Vor allem meine Frau konnte es kaum abwarten, endlich Farbe und Leben ins Kinderzimmer zu bringen. Und selbst ich Dekorationslegastheniker muss zugeben, dass ein bißchen Farbe einem ansonsten ziemlich leeren Zimmer recht gut tut.
Montag, 28. Dezember 2015
Baustelle Kinderzimmer: #1
Wie ihr schon an anderer Stelle erfahren habt, sind wir erfolgreich umgezogen. Das Kinderzimmer hat gerade in den ersten Tagen nach dem Einzug hauptsächlich als Zwischenlager herhalten müssen, aber das ist ja nur eine temporäre Geschichte. Der Rest der Wohnung ist jetzt quasi fertig und damit wird es Zeit für das wichtigste Projekt: das Kinderzimmer.
Was haben wir überhaupt vor?
Naja, es soll halt schön werden, sehr schön werden. Unsere Tochter soll sich von Anfang an wohlfühlen, schließlich sind es die ersten Eindrücke in ihrem Leben, die sie kriegen wird. Daher soll der Raum, der jetzt in einem warmen, leichten Grünton gestrichen ist, durch verschiedene Kleinigkeiten schön kindgerecht gestaltet werden.
Was haben wir überhaupt vor?
Naja, es soll halt schön werden, sehr schön werden. Unsere Tochter soll sich von Anfang an wohlfühlen, schließlich sind es die ersten Eindrücke in ihrem Leben, die sie kriegen wird. Daher soll der Raum, der jetzt in einem warmen, leichten Grünton gestrichen ist, durch verschiedene Kleinigkeiten schön kindgerecht gestaltet werden.
Dienstag, 22. Dezember 2015
Eltern vs. Kinder oder: Prioritäten setzen [Blogparade]
Zugegeben, der Blogtitel klingt leicht irritierend. Eltern versus Kinder? Eltern gegen Kinder? Klingt so gar nicht nach Idealzustand, schließlich handelt es sich ja nicht um einen Kampf. Ist es natürlich auch nicht. Aber dahinter steckt die Frage nach der gerechten / sinnvollen / guten Aufteilung der Bedürfnisbefriedigung von Eltern und Kinder. Ganz konkret: Wieviel können Eltern aushalten, wenn es darum geht die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erfüllen? Wie weit können und sollen Eltern ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten der Bedürfnisse der eigenen Kinder zurückstellen?
Anlass dieses Artikels ist die aktuelle Blogparade von frau-chamailion.de. Sie hat die Bloggerwelt gefragt, was sie über dieses Thema denkt. Ihren Artikel dazu findet ihr hier. Meine Sicht der Dinge kommt jetzt.
Ein Kind ändert alles
Auch wenn meine Tochter erst in wenigen Tagen auf die Welt kommt bin ich mir jetzt schon sicher, dass sich unser Leben mächtig ändern wird. Der Tagesablauf orientiert sich nicht länger nur an meiner Frau und mir sondern wird ganz entscheidend durch das kleine Wesen mitgeprägt werden müssen.
Anlass dieses Artikels ist die aktuelle Blogparade von frau-chamailion.de. Sie hat die Bloggerwelt gefragt, was sie über dieses Thema denkt. Ihren Artikel dazu findet ihr hier. Meine Sicht der Dinge kommt jetzt.
Auch wenn meine Tochter erst in wenigen Tagen auf die Welt kommt bin ich mir jetzt schon sicher, dass sich unser Leben mächtig ändern wird. Der Tagesablauf orientiert sich nicht länger nur an meiner Frau und mir sondern wird ganz entscheidend durch das kleine Wesen mitgeprägt werden müssen.
Montag, 21. Dezember 2015
Mission Hochschwangerschaftsumzug: Erfolgreich beendet!
Die Überschrift spricht für sich. Der seit September geplante Umzug ist nun abgeschlossen. Mehr gibt es eigentlich nicht zu kommentieren. Reicht, oder?
Nene, natürlich nicht. Denn es war kein normaler Umzug. Zum einen hatten wir eine Distanz von ca. 250 km zu überbrücken (okay, das an sich ist nichts besonderes). Zum anderen, und jetzt wirds schon krimineller, war meine Frau in der Umzugsendphase in der 37. Schwangerschaftswoche - mit all den dazu gehörigen, normalen Einschränkungen.
Aber von vorne...
Seit September wussten wir, was im Dezember diesen Jahres auf uns zukommen wird. Ein neuer Job wartet auf mich und damit auch der Umzug in meine Heimatstadt. Meine Frau mit unserer Tochter in ihrem Bauch nehme ich natürlich mit.
Die neue Wohnung
Los ging es mit der Wohnungssuche. Die gestaltet sich komplett anders, als es vorher bei mir der Fall war. Habe ich als Single nach Wohnung zwischen 50 und 70 m² gesucht und sonst wenig Ansprüche gehabt, hat sich das jetzt gedreht. Mindestens 80 m² auf drei Zimmer aufgeteilt sollten es schon sein. Idealerweise Abstell- oder Kellerraum. Mindestens ein Autostellplatz wär auch cool. Was die Etage angeht, hat meine Heimatstadt den Vorteil, dass es kein Wohngebäude gibt, das über mehr als drei Stockwerke verfügt. Hier kann also schon mal nix schiefgehen wegen Treppen hochklettern und so. Hinzu kommt, dass die Wohnung natürlich auch halbwegs kinderfreundlich sein soll. Also sinnvolle Raumaufteilung, Lage, etc.
Das erste Besichtigungsobjekt hat uns eigentlich auf Anhieb gut gefallen, da es aber über ein Zimmer im Dach verfügt (Dachschräge bis zum Boden), war uns das dann doch zu viel Platzverlust. Also weiter suchen. Das zweite Objekt klang beschreibungstechnisch eigentlich auch ziemlich gut, hatte aber eine Nachtspeicherheizung. Die schlechte Steuerbarkeit hat schließlich dazu geführt, dass wir trotz ausreichender Größe, Erdgeschoss und Garten absagen mussten. Gott sei Dank hat sich wenig später ein Vermieter gemeldet, dem wir per Chiffre geschrieben haben. Problematisch war die Tatsache, dass wir 250 km weit weg waren und nicht mal eben spontan zur Wohnungsbesichtigung kommen konnten. Dies hat netterweise meine Mama übernommen. Nachdem sie auf den ersten Blick ziemlich angetan war, sind wir nachmittags Richtung Münsterland und haben uns diese Wohnung selber angeschaut. Und was soll ich sagen? Perfekt. Knappe 90 m², drei Zimmer, Balkon, Abstellraum, Kellerraum, Waschkeller, Fahrradkeller und zwei PKW-Stellplätze. Ein Traum. Die Einigung mit dem Vermieter war nur noch Formsache und 12 h später haben wir unterschrieben.
Erste Vorbereitungen
Hier wurde es heikel. Denn das ganze musste halbwegs Schwangerenfreundlich ablaufen. Also möglichst wenig Stress und so. Da meine Eltern ganz in der Nähe wohnen, haben wir schon früh anfangen können, Zeug in die neue alte Heimat zu fahren und bei ihnen zwischen zu lagern. An dieser Stelle besten Dank an folgende Zwischenlager: Mama und Papa, Oma und Opa und die andere Oma :-)
So kamen schon einige Kartons mit Dingen zusammen, die wir in den nächsten drei Monaten eher nicht brauchen. Dabei hat sich meine Frau auch schön daran gehalten keine schweren Kartons zu tragen. Wir wollen ja kein Risiko eingehen.
Vom inzwischen ehemaligen Vermieter unseres Vertrauens (an dieser Stelle vielen Dank, Olli) konnten wir mehrmals einen Anhänger leihen und so auch schon mal ein paar Möbelstücke rüberfahren. All das geschah natürlich mit dem Ziel am eigentlichen Umzugstag möglichst wenig Arbeit zu haben.
Im Nachhinein der größte Segen war meine Frau. Sie hat bereits Anfang Oktober angefangen Tapeten abzureißen. Denn das war während des ganzen Aus-, Um- und Einzugs die undankbarste Arbeit. Schichten von Farbe, Tapete, Rauhfaser und nochmal Farbe haben uns und unseren fleißigen Helfern mächtig was abverlangt. Am End' haben wir gesiegt, aber es war ein harter Kampf. Verdammt hart.
Der Umzug
Clever wie ich bin, hab ich mir zusätzlich zu einem VW-Bulli einen 2,7 t-Anhänger organisiert. Spart bares Geld. Hertz, Sixt und Co. verlangen exorbitante Summen für halbwegs geräumige Transporter. Also Anhänger vollgeladen und am nächsten Tag Richtung Münsterland. Dann folgten zwei Tage Maloche - aber vom allerfeinsten. Samstag abend war dann endlich alles in der Wohnung, Ordnung war noch nicht mal ansatzweise vorhanden. Das kommt aber jetzt nach und nach.
Das Wichtigste: Kinderzimmer
Die Entwicklung des Kinderzimmers werde ich in den nächsten Tagen blogtechnisch festhalten und dabei auch das ein oder andere genutzte Produkt vorstellen. Und natürlich freue ich mich über Anregung, was noch alles ins Kinderzimmer gehört.
Tipp für Papas:
Wenn es geht vermeidet einen Umzug mit einer Hochschwangeren. Unser hat zwar insgesamt perfekt geklappt, aber wer eine Frau hat, die anderen nicht gut beim Arbeiten zuschauen kann, wird es schwer haben, sie zur körperlichen Schonung zu überreden. Meine Frau weiß zwar sehr gut selbst, was sie machen kann und darf, aber als besorgter Ehemann und Bald-Papa hat man da nun mal einen gewissen Beschützerinstinkt.
Solltet ihr doch in die Verlegenheit kommen und mit eurer hochschwangeren Partnerin umziehen müssen könnt ihr immerhin versuchen möglichst viel Arbeit an Freunde und Verwandte zu deligieren. Die werdende Mutter sollte sich mit der Chefaufseherrolle begnügen :-)
Nene, natürlich nicht. Denn es war kein normaler Umzug. Zum einen hatten wir eine Distanz von ca. 250 km zu überbrücken (okay, das an sich ist nichts besonderes). Zum anderen, und jetzt wirds schon krimineller, war meine Frau in der Umzugsendphase in der 37. Schwangerschaftswoche - mit all den dazu gehörigen, normalen Einschränkungen.
Seit September wussten wir, was im Dezember diesen Jahres auf uns zukommen wird. Ein neuer Job wartet auf mich und damit auch der Umzug in meine Heimatstadt. Meine Frau mit unserer Tochter in ihrem Bauch nehme ich natürlich mit.
Die neue Wohnung
Los ging es mit der Wohnungssuche. Die gestaltet sich komplett anders, als es vorher bei mir der Fall war. Habe ich als Single nach Wohnung zwischen 50 und 70 m² gesucht und sonst wenig Ansprüche gehabt, hat sich das jetzt gedreht. Mindestens 80 m² auf drei Zimmer aufgeteilt sollten es schon sein. Idealerweise Abstell- oder Kellerraum. Mindestens ein Autostellplatz wär auch cool. Was die Etage angeht, hat meine Heimatstadt den Vorteil, dass es kein Wohngebäude gibt, das über mehr als drei Stockwerke verfügt. Hier kann also schon mal nix schiefgehen wegen Treppen hochklettern und so. Hinzu kommt, dass die Wohnung natürlich auch halbwegs kinderfreundlich sein soll. Also sinnvolle Raumaufteilung, Lage, etc.
Das erste Besichtigungsobjekt hat uns eigentlich auf Anhieb gut gefallen, da es aber über ein Zimmer im Dach verfügt (Dachschräge bis zum Boden), war uns das dann doch zu viel Platzverlust. Also weiter suchen. Das zweite Objekt klang beschreibungstechnisch eigentlich auch ziemlich gut, hatte aber eine Nachtspeicherheizung. Die schlechte Steuerbarkeit hat schließlich dazu geführt, dass wir trotz ausreichender Größe, Erdgeschoss und Garten absagen mussten. Gott sei Dank hat sich wenig später ein Vermieter gemeldet, dem wir per Chiffre geschrieben haben. Problematisch war die Tatsache, dass wir 250 km weit weg waren und nicht mal eben spontan zur Wohnungsbesichtigung kommen konnten. Dies hat netterweise meine Mama übernommen. Nachdem sie auf den ersten Blick ziemlich angetan war, sind wir nachmittags Richtung Münsterland und haben uns diese Wohnung selber angeschaut. Und was soll ich sagen? Perfekt. Knappe 90 m², drei Zimmer, Balkon, Abstellraum, Kellerraum, Waschkeller, Fahrradkeller und zwei PKW-Stellplätze. Ein Traum. Die Einigung mit dem Vermieter war nur noch Formsache und 12 h später haben wir unterschrieben.
Erste Vorbereitungen
Hier wurde es heikel. Denn das ganze musste halbwegs Schwangerenfreundlich ablaufen. Also möglichst wenig Stress und so. Da meine Eltern ganz in der Nähe wohnen, haben wir schon früh anfangen können, Zeug in die neue alte Heimat zu fahren und bei ihnen zwischen zu lagern. An dieser Stelle besten Dank an folgende Zwischenlager: Mama und Papa, Oma und Opa und die andere Oma :-)
So kamen schon einige Kartons mit Dingen zusammen, die wir in den nächsten drei Monaten eher nicht brauchen. Dabei hat sich meine Frau auch schön daran gehalten keine schweren Kartons zu tragen. Wir wollen ja kein Risiko eingehen.
Vom inzwischen ehemaligen Vermieter unseres Vertrauens (an dieser Stelle vielen Dank, Olli) konnten wir mehrmals einen Anhänger leihen und so auch schon mal ein paar Möbelstücke rüberfahren. All das geschah natürlich mit dem Ziel am eigentlichen Umzugstag möglichst wenig Arbeit zu haben.
Im Nachhinein der größte Segen war meine Frau. Sie hat bereits Anfang Oktober angefangen Tapeten abzureißen. Denn das war während des ganzen Aus-, Um- und Einzugs die undankbarste Arbeit. Schichten von Farbe, Tapete, Rauhfaser und nochmal Farbe haben uns und unseren fleißigen Helfern mächtig was abverlangt. Am End' haben wir gesiegt, aber es war ein harter Kampf. Verdammt hart.
Der Umzug
Clever wie ich bin, hab ich mir zusätzlich zu einem VW-Bulli einen 2,7 t-Anhänger organisiert. Spart bares Geld. Hertz, Sixt und Co. verlangen exorbitante Summen für halbwegs geräumige Transporter. Also Anhänger vollgeladen und am nächsten Tag Richtung Münsterland. Dann folgten zwei Tage Maloche - aber vom allerfeinsten. Samstag abend war dann endlich alles in der Wohnung, Ordnung war noch nicht mal ansatzweise vorhanden. Das kommt aber jetzt nach und nach.
Das Wichtigste: Kinderzimmer
Die Entwicklung des Kinderzimmers werde ich in den nächsten Tagen blogtechnisch festhalten und dabei auch das ein oder andere genutzte Produkt vorstellen. Und natürlich freue ich mich über Anregung, was noch alles ins Kinderzimmer gehört.
Tipp für Papas:
Wenn es geht vermeidet einen Umzug mit einer Hochschwangeren. Unser hat zwar insgesamt perfekt geklappt, aber wer eine Frau hat, die anderen nicht gut beim Arbeiten zuschauen kann, wird es schwer haben, sie zur körperlichen Schonung zu überreden. Meine Frau weiß zwar sehr gut selbst, was sie machen kann und darf, aber als besorgter Ehemann und Bald-Papa hat man da nun mal einen gewissen Beschützerinstinkt.
Solltet ihr doch in die Verlegenheit kommen und mit eurer hochschwangeren Partnerin umziehen müssen könnt ihr immerhin versuchen möglichst viel Arbeit an Freunde und Verwandte zu deligieren. Die werdende Mutter sollte sich mit der Chefaufseherrolle begnügen :-)
Samstag, 19. Dezember 2015
Der Stand der Dinge
Wie versprochen bring ich euch jetzt auf den aktuellen Stand, was die Schwangerschaft betrifft. Rein rechnerisch befinden wir uns ab Montag, 21.12.2015, in der 38 Woche, also 2 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin. Insidern dürfte aber bekannt sein, dass die 40. Woche nur ein Durchschnittstermin ist. Man spricht von plus/minus zwei Wochen. Es kann also jetzt los gehen, es kann aber auch noch fast einen Monat dauern.
Wie läufts?
Also bei mir ganz gut. Ich hab keine körperlichen Beschwerden, kann mich noch ganz gut bewegen und mein Bauch stört mich auch nicht großartig. Bei meiner Frau sieht das da schon ganz anders aus. Die Beweglichkeit hat rapide abgenommen. Jede Art von Positionswechsel ist teilweise mit recht großer Anstrengung verbunden und sieht logischerweise nicht immer allzu elegant aus.
Schuhe und die dazugehörigen Schnürsenkel rücken plötzlich in die Ferne - auch wenn sie die Schuhe schon an den Füßen trägt. In diesen Situationen stehe ich natürlich als hilfsbereiter Ehemann prompt zur Verfügung und helfe, wo ich kann. Im Gegensatz zu meiner Frau habe ich nämlich eher wenig Probleme damit, ihr die Schuhe zu binden.
Wie läufts?
Also bei mir ganz gut. Ich hab keine körperlichen Beschwerden, kann mich noch ganz gut bewegen und mein Bauch stört mich auch nicht großartig. Bei meiner Frau sieht das da schon ganz anders aus. Die Beweglichkeit hat rapide abgenommen. Jede Art von Positionswechsel ist teilweise mit recht großer Anstrengung verbunden und sieht logischerweise nicht immer allzu elegant aus.
Schuhe und die dazugehörigen Schnürsenkel rücken plötzlich in die Ferne - auch wenn sie die Schuhe schon an den Füßen trägt. In diesen Situationen stehe ich natürlich als hilfsbereiter Ehemann prompt zur Verfügung und helfe, wo ich kann. Im Gegensatz zu meiner Frau habe ich nämlich eher wenig Probleme damit, ihr die Schuhe zu binden.
Freitag, 18. Dezember 2015
Zurück in der Blogzivilisation
Einige Tage war auf diesem Blog jetzt Funkstille und das hatte gute Gründe. Wie ich an anderer Stelle ja schon mal angekündigt habe, stand ein Umzug vom Westerwald ins Münsterland bevor. Nach einigen stressigen und einigen weniger stressigen Wochen haben wir diesen Umzug in den letzten Tagen erfolgreich abgeschlossen. Naja, eigentlich sind wir noch dabei, ihn abzuschließen. Das zukünftige Kinderzimmer dient aktuell eher als Umzugskistenverteillager.
In den nächsten paar Tagen gibt es auf jeden Fall alle wichtigen Neuigkeiten rund ums Kind, den Umzug und natürlich mich als Bald-Papa.
Bis dahin möchte ich allen tapferen Lesern dafür danken, dass sie meinen Blog, meine Facebook-Seite und meinen Twitteraccount trotz News-Flaute fleißig weiter besucht haben.
In den nächsten paar Tagen gibt es auf jeden Fall alle wichtigen Neuigkeiten rund ums Kind, den Umzug und natürlich mich als Bald-Papa.
Bis dahin möchte ich allen tapferen Lesern dafür danken, dass sie meinen Blog, meine Facebook-Seite und meinen Twitteraccount trotz News-Flaute fleißig weiter besucht haben.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Fieber bei Kindern und Babys - was tun? [Blogparade]
Der heutige Blog erfordert eigentlich ein wenig Erfahrung mit Babys, Kindern und Fieber. Die hab ich noch nicht. Denn unser Töchterchen hat sich erst für den 04. Januar 2016 angemeldet.
Trotzdem freue ich mich darauf an der Blogparade von Dajana vom mittlerweile sehr bekannten Blog Mit Kinderaugen teilzunehmen. Denn trotz aktuellem Mangel an geborenem Kind hab ich natürlich die ein oder andere Meinung und Erfahrung.
Trotzdem freue ich mich darauf an der Blogparade von Dajana vom mittlerweile sehr bekannten Blog Mit Kinderaugen teilzunehmen. Denn trotz aktuellem Mangel an geborenem Kind hab ich natürlich die ein oder andere Meinung und Erfahrung.
Mittwoch, 25. November 2015
Glück in der Liebe UND im Spiel
Warum nicht auch mal beides haben?
Vor einigen Wochen habe ich an einem Gewinnspiel auf dem Blog Mit Kinderaugen teilgenommen. Dabei ging es um die Verlosung einer qualitativ hochwertigen Wickeltasche mit diversen Artikel von "Bübchen". Mitmachen schadet nicht, dachte ich mir. Gewinnen wird eh jemand anders, dachte ich mir. Ist ja meistens so, dachte ich mir.
Aber ich kann auch anders. Nämlich bei Gewinnspielen gewinnen. Gefragt war das Wickelverhalten von Eltern. Nun haben wir selbst bekanntlich ja noch keine Erfahrung, aber schon einen Plan, wie es in etwa laufen soll: Gerechte Arbeitsteilung.
Und das hier haben wir gewonnen:
Eine Wickeltasche der Marke Lässig mit allem möglichen an Innenleben, was so dazu gehört: Flaschenwärmer, verschiedene Fächer, herausnehmbare wasserfeste Wickelunterlage. Zusätzlich hat die Firma Bübchen verschiedene Pflegeartikel dazu gepackt, die allesamt für ultraweiche Babyhaut sorgen sollen.
Wir freuen uns und bedanken uns ganz herzlich bei Dajana vom "Mit Kinderaugen"-Blog, sowie den Unternehmen Lässig und Bübchen. Erfahrungsberichte gibt es natürlich auch, jedoch erst ab Januar.
Tipp für Papas:
Mitmachen bei Gewinnspielen kann sich lohnen :-)
Vor einigen Wochen habe ich an einem Gewinnspiel auf dem Blog Mit Kinderaugen teilgenommen. Dabei ging es um die Verlosung einer qualitativ hochwertigen Wickeltasche mit diversen Artikel von "Bübchen". Mitmachen schadet nicht, dachte ich mir. Gewinnen wird eh jemand anders, dachte ich mir. Ist ja meistens so, dachte ich mir.
Aber ich kann auch anders. Nämlich bei Gewinnspielen gewinnen. Gefragt war das Wickelverhalten von Eltern. Nun haben wir selbst bekanntlich ja noch keine Erfahrung, aber schon einen Plan, wie es in etwa laufen soll: Gerechte Arbeitsteilung.
Und das hier haben wir gewonnen:
Eine Wickeltasche der Marke Lässig mit allem möglichen an Innenleben, was so dazu gehört: Flaschenwärmer, verschiedene Fächer, herausnehmbare wasserfeste Wickelunterlage. Zusätzlich hat die Firma Bübchen verschiedene Pflegeartikel dazu gepackt, die allesamt für ultraweiche Babyhaut sorgen sollen.
Wir freuen uns und bedanken uns ganz herzlich bei Dajana vom "Mit Kinderaugen"-Blog, sowie den Unternehmen Lässig und Bübchen. Erfahrungsberichte gibt es natürlich auch, jedoch erst ab Januar.
Tipp für Papas:
Mitmachen bei Gewinnspielen kann sich lohnen :-)
Mittwoch, 18. November 2015
Meine Frau hat ihre Koffer gepackt!
Nein, keine Angst. Sie zieht nicht aus. Sie verlässt mich auch nicht. Und ich ziehe auch nicht aus. Und verlasse sie auch nicht.
Nein, etwas viel wichtigeres: sie hat ihre Krankenhaustasche gepackt. Bevor ich mit Schwangerschaft, Papa werden & Co. zu tun hatte, habe ich diese Familien immer ein wenig belächelt. Warum schon 8 Wochen vorher eine Tasche für's Krankenhaus packen? Sowas kann man doch auch noch machen kurz bevor es los geht.
Nein, etwas viel wichtigeres: sie hat ihre Krankenhaustasche gepackt. Bevor ich mit Schwangerschaft, Papa werden & Co. zu tun hatte, habe ich diese Familien immer ein wenig belächelt. Warum schon 8 Wochen vorher eine Tasche für's Krankenhaus packen? Sowas kann man doch auch noch machen kurz bevor es los geht.
Dienstag, 10. November 2015
Woher kommt er, der Kinderwunsch?
Dieser Blog existiert bekanntlich nur aus dem Grund, dass ich ca. 7 Wochen Papa eines kleinen Mädchens werde. Doch wie kam es dazu? Mal abgesehen von der Zeugung haben wir, also meine Frau und ich, uns irgendwann überlegt, dass wir auf jeden Fall Kinder wollen. Genau, Kinder. Nicht ein Kind. Hätten wir diesen Wunsch nicht gehabt, gäbe es jetzt keinen Abenteuer Papa-Blog.
Liegts in der Familie?
Für uns beide stand schon lange bevor wir uns kannten fest, dass wir mal Kinder wollen, idealerweise mit dem richtigen Partner. Konkrete Pläne gab es zwar vorher nicht, aber der Wunsch war immer da. Und ich hatte nicht eine Sekunde einen aktiven Gedanken daran verschwendet, keine Kinder wollen. Meiner Frau ging es genau so. Ein Glück. Für uns und unsere ungeborene Tochter.
Wir kommen beide aus relativ großen Familien und wurden vielleicht dadurch auch ein Stück in die richtige Richtung geprägt. Aktive Jugendarbeit von uns beiden hat sicher auch dazu beigetragen. Oder der fast lebenslange Berufswunsch meiner Frau Erzieherin zu werden. Am End' war es das Zusammenspiel vieler Faktoren.
Liegts in der Familie?
Für uns beide stand schon lange bevor wir uns kannten fest, dass wir mal Kinder wollen, idealerweise mit dem richtigen Partner. Konkrete Pläne gab es zwar vorher nicht, aber der Wunsch war immer da. Und ich hatte nicht eine Sekunde einen aktiven Gedanken daran verschwendet, keine Kinder wollen. Meiner Frau ging es genau so. Ein Glück. Für uns und unsere ungeborene Tochter.
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