Montag, 17. August 2015

Günstig, aber nicht billig solls sein

Die Rede ist von den diversen Dingen, die unser Nachwuchs in Kürze brauchen wird. Dazu gehören neben Kleidung und Spielzeug, also dem Kleinkram, auch größere Sachen wie Kinderbett, Kinderwagen, etc. Rechnet man das mal alles zusammen, kommt da ein hübsches Sümmchen zusammen. Und wenn man jetzt "nur" ein Normalverdiener ist und nicht auf einen größeren Geldvorrat zurückgreifen kann, muss man sich schon überlegen, wo man was für wie viel Geld kauft.

Gediegen einkaufen? Bei Babies'R'us gar kein Thema
Auch wenn es noch einige Monate hin ist, bis unser Baby das Zeug wirklich braucht, haben wir schon mal einen Ausflug in ein Baby-Geschäft unternommen: Babies'R'us. Vielen dürfte der große Bruder Toys'R'us bekannt sein. Beide befinden sich, zum Beispiel in Koblenz, in den selben Räumlichkeiten. Unser erster Eindruck: Was es nicht alles gibt für die Sprösslinge...! Unser zweiter Eindruck: Günstig ist anders. Letzteres liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass quasi ausschließlich Markenprodukte vorhanden sind. Sprich: Pampers, Nuk & Co. Daran gibt es ja im Prinzip nichts auszusetzen, nur mit wenig Geld kommt man dort nicht allzu weit. Kleidung gibt es da ebenfalls in allen Formen und Farben und teilweise muss sogar ich als modeunsachverständiger Mann sagen: joa, das sieht hübsch aus. Für das gleiche Geld bekomme ich jedoch in manch anderem Geschäft doppelt so viel an Ware. Da steht dann zwar statt "Babies'R'us" nur "Made by C&A" auf dem Schildchen, aber wen das nicht großartig stört, der spart richtig Geld. Fazit: Schöne und nützliche Dinge gibt es beim kleinen Bruder von Toys'R'us, die würde ich persönlich mir jedoch nur gönnen, wenn ich entweder das nötige Kleingeld habe oder dem Nachwuchs mal wirklich was außergewöhnliches gönnen möchte.
Die örtlichen Drogeriemärkte bieten allesamt neben den Markenprodukten auch günstigere Produkte an. Hier muss jeder selbst wissen, welche Qualität ihm ausreicht und wo am besten Geld einzusparen ist. Nur ein Beispiel: Drei Bodys für 10 € erfüllen gerade in den ersten Lebenstagen und -wochen ihren Zweck genau so gut wie ein einzelner für 12,95 €. Mit Windelerfahrungsberichten kann ich noch nicht dienen, diese folgen dann aber sicherlich ab Januar 2016.

Gibts da auch was in günstiger?
Aber es gibt ja sicherlich noch Alternativen zum Neukauf? Klar! Betreibt Akquise im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis. Wer keine Probleme mit gebrauchten Klamotten, Spielsachen und Ausrüstungsgegenständen hat, kann für echt wenig Geld quasi eine Komplettausstattung bekommen. Wichtig: Die gebrauchten Dinge sollten natürlich noch funktionstüchtig sein und optisch jetzt nicht allzu mitgenommen aussehen. Wie funktioniert's? Zuerstmal müsst ihr natürlich verbreiten, dass ihr ein Kind erwartet. Und was danach kommt, ist dann meist ein Selbstläufer. Wer euch kennt, der wird wissen, ob ihr überhaupt bereit seid gebrauchte Dinge anzunehmen. Und wenn diese Personen dann selbst noch Babyzeug überhaben, dann wird es euch quasi aufgedrängt - entweder zum kleinen Preis oder sogar gratis.

Zweite Möglichkeit: Baby- und Kinderbasare. Eine Übersicht über verschiedene Baby-Basare gibt es hier. Werdende Mütter haben hier meist den Vorteil, dass sie unter Vorlage ihres Mutterpasses eine halbe Stunde früher rein dürfen, häufig dürfen sie noch eine Person mitnehmen. Einen solchen Basar habe ich persönlich noch nicht besucht, das wird aber sicherlich noch kommen. Erfahrungsbericht folgt dann natürlich.

Ansonsten gilt: immer Augen und Ohren offenhalten. Ketten wie real,-, Lidl und Aldi haben immer mal wieder Baby- und Kindersachen im Angebot. Da kann man auch vor der Geburt ruhig schon mal zugreifen. Und im Internet findet sich quasi alles, was das Papa-Herz begehrt.

Und zu guter Letzt ein Aufruf in eigener Sache: Wer hat noch gut erhaltene Kinder- und Babykleidung und würde dies zu erschwinglichen Preisen an einen werdenden Papa abgeben? Bitte bei mir melden. Vielen Dank :-)

Tipp für Papas:
Augen und Ohren in alle Richtungen offen halten. Teuer ist nicht immer gleich qualitativ hochwertig. Günstig ist ebenso wenig gleich qualitativ minderwertig. Vertraut auf gemachte Erfahrungen in euerm Bekannten- und Freundeskreis. Im Gegensatz zur Werbung werden die eher die Wahrheit sagen.

Donnerstag, 6. August 2015

Die magnetische Kraft eines Bauches

Es fasziniert mich jeden Tag aufs neue, welche Anziehungskraft ein schwangerer Babybauch ausüben kann. So viel Streicheleinheiten hat er noch nie bekommen. "Wir" sind aktuell in der 19. Schwangerschaftswoche und seit ein paar Tagen sind deutliche Veränderungen sichtbar: Der Bauch wächst. Noch tut er dies sehr langsam, aber erste Erfolge sind sichtbar. Bisher kann leider nur die Mama die Kindsbewegungen spüren. Da hilft es auch nicht, wenn ich dem Baby gut zurede mir ein klitzekleines High-Five zu geben. Halten wir ihm zugute, dass es ja doch noch recht klein ist und selbst bei der Mama nur für ein inneres Gefühl platzender Seifenblasen sorgt. Wie soll es also die Bauchdecke durchdringen können?

Die allerersten Live-Bilder

Heute habe ich all meine Energie aufgebracht und bin nach dem Nachtdienst mit meiner Frau zur Ultraschalluntersuchung. Joa, was soll ich sagen? Die Strapazen haben sich gelohnt. Live dabei zu sein, wie das Baby am Daumen nuckelt, hat schon was. Leider hat es sich dafür geschlechtserkennungstechnisch etwas geziert und uns noch nichts verraten. Aber ist ja auch noch relativ früh. Mal schauen, wie es beim nächsten Fotoshooting läuft. Obwohl ich beruflich ja immer mal wieder mit Ultraschallaufnahmen zu tun habe, fällt es mir nach wie vor schwer da allzu viel zu erkennen. Köpfchen? Okay, das hab ich gesehen, ansatzweise sogar die Rippen. Aber das war es auch schon, vor allem in den drei Millisekunden, die der Schallkopf mal am Stück stillgestanden hat und nicht über den Bauch meiner Frau gefahren ist.

Objektiv betrachtet muss ich wohl einen kleinen Dachschaden haben

In meinen bisher fast 30 Lebensjahren hab ich meines Wissens auch noch nie mit einem Bauch geredet - das hat sich nun geändert. Junior wird immer mal wieder angequatscht und auf den neuesten Stand gebracht.
Kurz: So 'ne Schwangerschaft wirft so ziemlich alles über den Haufen, was man vorher darüber gedacht hat. Es ist auch nicht immer leicht die eigene Frau so leiden zu sehen, wenn sie morgens mit einer mehr als nur latenten Übelkeit aufwacht und Mann dagegen eigentlich gar nichts machen kann. Aber ist ja für einen guten Zweck - und so lange es nur die üblichen Schwangerschaftswehwehchen ist alles in Ordnung. Das wichtigste ist, dass Mutter und Kind gesund sind.
An dieser Stelle meinen tiefsten Respekt an die Frauen dieser Welt: Ihr nehmt, im Vergleich zu uns Männern, einiges mehr auf euch. Ich persönlich bin bereit dafür so ziemlich jede Schwangerschaftslaune zu ertragen. Bisher herrscht bei uns aber ausnahmlos gute Laune :-)

Tipp für Papas:
Lasst die Umwelt denken, was sie will. Wenn Papa mit dem Bauch reden will, dann ist das so. Punkt! :-)

Freitag, 31. Juli 2015

Die erste Lieferung...

...ist angekommen. Nachdem wir vor drei Wochen bereits einen vollausgestatteten und nur ganz wenig gebrauchten Kinderwagen erstanden haben, ist gerade unsere Babyschale durch die Tür gekommen.
Hier kurz die Daten:

Marke: Maxi-Cosi
Modell: Citi SPS Stone für Kinder bis ca. 13 kg
Gewicht: 3,5 kg
Abmessungen: 70,6 x 45,6 x 33,8 cm
Farbe: Stone (für mich ist es schwarz)
Für Nutzer, die sich bei Amazon darüber beschweren, dass der Maxi-Cosi mit 'nem Kind drin zu schwer sei, habe ich kein Verständnis. Die 3 1/2 kg sind nicht wirklich viel. Noch leichter, und es leidet meiner Meinung nach die Sicherheit darunter. Wem es zu schwer ist, der soll es halt ohne Kind durch die Gegend tragen. Wobei ich damit aktuell auch kein Problem hätte: Vor lauter Vorfreude würde ich mit dem Teil auch leer herumlaufen und -fahren :-)


Die Handhabung, ohne Kind drin, ist denkbar einfach. Der Bügel kann mittels zweier Hebel hoch oder runter gestellt werden. Das Verschließen des Gurtes erfordert auch nicht allzu viel Feingefühl, wie es bei dem ein oder anderen Autokindersitz schon mal der Fall ist.
Ganz wichtig bei der Autofahrt ist die richtige "Vergurtung". Das Kind guckt immer nach hinten und wird mittels 3-Punkt-Gurt mitsamt Maxi-Cosi angeschnallt. Noch viel wichtiger: Airbag ausschalten, wenn das Kind auf dem Beifahrersitz angeschnallt wird. Sonst wird das Kind unfreiwillig quasi zur Kanonenkugel. Bei den meisten Autos befindet sich die Vorrichtung zum Ausschalten des Airbags rechts neben dem Handschuhfach und ist nur bei geöffneter Beifahrertür zu erreichen.
Worauf ihr beim Kauf einer Babyschale, egal welcher Marke, unbedingt achten solltet, ist das Prüfsiegel. Aktuell sind nur die Modelle zugelassen, die das Zulassungsetikett ECE R44/04 oder ECE R44/03 aufweisen:

Hier gibts direkt vom Hersteller die wichtigsten Informationen rund um die Zulassung von Babyschalen.

Was jetzt noch fehlt, ist unser Kind. Das lässt es sich aber noch knapp 22 Wochen in Mamas Bauch gut gehen. Die Versuchung ist allerdings groß, einfach so mit unserer neusten Errungenschaft spazieren zu gehen :-)

Donnerstag, 30. Juli 2015

Erste Formalien...

...lassen natürlich nicht allzu lange auf sich warten. Wobei da nach der Geburt vermutlich noch viel mehr kommt.
Ganz besonders, wenn die werdenden Eltern (noch) nicht verheiratet sind. Denn dann bleibt das alleinige Sorgerecht zunächst einmal automatisch bei der Mutter. Auch ist er, der Papa, noch nicht anerkannter Vater des Nachwuchses. Dies geschieht entweder über einen Eintrag in die Geburtsurkunde des Kindes oder, bereits vor der Geburt, als Antrag bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Wichtig: Die Mutter muss natürlich zustimmen. Bleibt noch der zweite Punkt: das Sorgerecht. Dies muss separat beantragt werden, und zwar beim zuständigen Familiengericht.
Bei verheirateten Paaren entfallen die beiden genannten Punkte natürlich. Als mit der Mutter verheirateter Papa hat man automatisch das Sorgerecht und ist auch, wenn bei der Erstellung der Geburtsurkunde nichts anderes angegeben wird, anerkannter Vater.
So oder so, wenn sich beide Elternteile in allem einig sind, ist das alles kein allzu großes, bürokratisches Problem. Problematisch wird es dann, wenn Uneinigkeit zwischen beiden herrscht. Die Rechte lediger Väter hinsichtlich des Sorgerechts wurden aber vor einigen Jahren gestärkt.
Hier noch ein paar nützliche Links zum Thema Vaterschaft und Sorgerecht:
Sorgerecht für unverheiratete Väter (BabyCenter)
Merkblatt zur Anerkennung der Vaterschaft
Die Geburtenabteilungen der Krankenhäuser haben übrigens in der Regel auch jede Menge Informationsmaterial zu diesem Thema. In den nächsten Tagen gibts auch ausführlichere Informationen zum Thema Elterngeld und Erziehungszeit. Im Gegensatz zu früher ist es heute nicht unüblich, dass auch die Väter eine Auszeit nehmen, um sich voll und ganz dem Kind widmen zu können.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Wie alles begann...

...dürfte jedem klar sein. Geplant war es eh schon, nur wie schnell es geklappt hat, war dann doch leicht überraschend. Passenderweise hatten wir einen Tag vor unserer Hochzeit die ärztlich bestätigte Gewissheit: Meine Frau ist schwanger und ich werde PAPA! Am Anfang, auch wenn es geplant war, erstmal ein ultimativ unfassbares Gefühl. Knappe zwei Wochen haben wir gebraucht, bis wir es richtig begreifen konnten. Das "Vorher drüber reden" ist nichts im Vergleich zur Realität. Vor allem sieht man an der werdenden Mama ja noch nix. Der einzige "Beweis" ist das erste Ultraschallbild, auf dem auch nur mit verdammt viel Phantasie und ein wenig Fachkenntnis etwas zu erkennen ist. Und eins könnt ihr mir glauben: Ich hab den zukünftigen Großeltern noch nie mit so viel Stolz ein Schwarz-Weiß-Bild gezeigt!
Was passiert dann? Erstmal nix - sollte man denken. Aber sowohl für Mama als auch Papa wird sich ja in Zukunft einiges ändern. Das geht los bei dem sofortigen Beschäftigungsverbot für die Mama, je nachdem in welchem Beruf sie arbeitet. Weiter gehts mit den Erziehungsurlaubsplänen des Papas, die bei der Arbeit angesprochen und abgeklärt werden müssen. Schließlich will ich ja in den ersten Wochen möglichst viel von "dem Kleinen" haben. Dazu später mehr.
Und da beginnt das nächste Mysterium: Völlig selbstverständlich wird der/die/das Kleine zum Jungen gemacht. Unterbewusster Wunsch? Bewusster Wunsch? Man weiß es nicht. Am End ist es auch egal, hauptsache (ein) gesund(er Junge) :-) Scherz beseite: Es ist natürlich ganz egal, ob Männlein oder Weiblein!
Weiter gehts in den nächsten Tagen.